Kredit ohne Schufa

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Worum geht es beim Kredit ohne Schufa seriös?

Sei es ein Autounfall, eine bevorstehende große Feierlichkeit oder die Finanzierung eines lange gehegten Traumes, es gibt Lebenssituationen, in denen kurzfristig ein Kredit benötigt wird. Deutsche Banken prüfen dazu in der Regel die Kreditwürdigkeit (Bonität) mittels einer Abfrage bei der Schufa, der “Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung”. Die Auskunft der Schufa kann dazu führen, dass die Bank die Kreditvergabe ablehnt, sofern dort zu viele negative Merkmale des Kunden gespeichert sind. Auch Jahre zurückliegende Einträge können so die Vergabe eines Kredits unmöglich machen, unabhängig von der aktuellen Situation des Kreditnehmers.

Auch bei erfolgter Kreditgewährung kann es zu negativen Auswirkungen über die Schufa kommen, dann nämlich, wenn dieser Kredit als negatives Merkmal bei der Schufa eingetragen wird und sich so mindernd auf die Bonität des Kunden auswirkt. Spätere Kreditwünsche können so vereitelt werden.

Einen Ausweg aus dieser Situation bietet der Kredit ohne Schufa seriös.

Beim Kredit ohne Schufa Auskunft wird ganz auf die Anfrage bei der Schufa verzichtet, der Kreditgeber nutzt andere Mittel und Wege, die Bonität des Kunden zu beurteilen. Dies hat auch Nachteile, denn er verlangt ggf. höhere Sicherheiten sowie einen höheren Zinssatz.

Davon zu unterscheiden ist der Kredit ohne Schufa Eintrag. Dabei kann zwar eine Auskunft über die Schufa eingeholt worden sein, die Vergabe des Kredits wird jedoch nicht bei der Schufa vermerkt, der sogenannte Score-Wert des Kunden bei der Schufa bleibt unverändert, der in Anspruch genommene Kredit wirkt sich nicht negativ auf die Vergabe zukünftiger Darlehen aus.

Damit gibt es drei gute Gründe für einen Kredit ohne Schufa

  1. Der Score-Wert des Kunden ist zu niedrig, die Hausbank gibt ihm keinen Kredit.
  2. Der Kredit soll des Score-Wert nicht beeinflussen, um ggf. zukünftig einen größeren Kredit erhalten zu können.
  3. Selbständige oder Freiberufler erhalten von der Hausbank oft gar keinen Kredit, da die Bonität schwer zu ermitteln ist und dem Kreditgeber das Risiko zu hoch erscheint.

Was ist der Unterschied zum klassischen Kredit?

Beim klassischen Kredit fragt der Kreditgeber, also in der Regel die Hausbank bei der SCHUFA an, wie es um die Bonität des Kunden bestellt ist. Hierdurch gewinnt sie einen Eindruck vom Risiko der Kreditvergabe und entscheidet dann aufgrund des Score-Wertes, den der Kunde bei der SCHUFA hat. Zusätzlich teilt sie der SCHUFA mit, dass dieser Kunde eine Kreditanfrage in einer bestimmten Höhe gestellt hat und ob dieser Kredit gewährt oder abgelehnt wurde. Die SCHUFA speichert ihrerseits diese Angaben und lässt sie in die Beurteilung des Kunden für spätere Kreditanfragen einfließen.

Beim Kredit ohne SCHUFA hingegen erfolgt die Kreditprüfung und -abwicklung entweder ganz ohne Hinzuziehung der SCHUFA oder zumindest ohne die Eintragung des gewährten bzw. abgelehnten Kredits bei der SCHUFA. Das bedingt einen erhöhten Prüfungsaufwand für die Bank, die nun keine vorgefertigten Informationen zur Beurteilung der Kreditwürdigkeit durch die SCHUFA erhält. Stattdessen muss sie selbst Merkmale finden und prüfen, um die Bonität des Kunden einschätzen zu können, wozu im wesentlichen die Einkommens- und Vermögensverhältnisse herangezogen werden.

Warum melden Banken eine Kreditanfrage an die SCHUFA?

Wendet sich der Kunde mit einer Kreditanfrage an eine Bank, so gibt diese die Anfrage an die SCHUFA weiter. Auf diese Weise erhält die SCHUFA Daten, um Informationen bezüglich der Kreditwürdigkeit von Verbrauchern in Deutschland zu errechnen und vorhalten zu können.

Hier liegt eine gegenseitige Abhängigkeit vor: Banken benötigen  Informationen, um schnell, ohne großen Aufwand  und auf hohem qualitativen Niveau die Bonität der Kunden einschätzen zu können. Die SCHUFA wiederum benötigt Daten über das bonitätsrelevante Verhalten der Verbraucher, um hieraus den Score-Wert eines jeden einzelnen errechnen zu können. Diese Daten kann sie nicht über den Verbraucher selbst erhalten, sondern bezieht sie unter anderem über Banken.

Banken geben also Daten Ihrer Kunden an die SCHUFA weiter, um Ihrerseits konsolidierte Daten von der SCHUFA zu erhalten.

Deutsche Banken und die SCHUFA

Bei jeder Kreditaufnahme über eine Bank in Deutschland ist die SCHUFA oder eine andere Auskunftei zwangsläufig mit im Spiel. Deutsche Banken sind gesetzlich verpflichtet, auf diese Weise die Bonität ihrer Kunden im Falle einer Kreditanfrage zu überprüfen, ein Kredit ohne Schufa ist daher über deutsche Kreditgeber grundsätzlich nicht möglich. So soll sichergestellt werden, dass Kredite nur an Kreditnehmer vergeben werden, bei denen bezüglich der Rückzahlungsraten ein hohes Maß an Zahlungsfähigkeit und -willigkeit zu erwarten ist. Dies liegt sowohl im Interesse der einzelnen Bank wie auch des gesamten deutschen Banksystems, letztendlich auch im Interesse des Kreditnehmers, der so vor einer Überschuldung geschützt werden soll. Daher wird auch überprüft, ob der Antragsteller bereits weitere laufende Kredite bedienen muss.

Was ist ein Schweizer Kredit?

Der Schweizer Kredit entspricht dem Kredit ohne SCHUFA. Die Schweiz war das erste Land, das schufafreie Kredite, insbesondere auch für Ausländer anbot. Sie hatte keine SCHUFA oder eine der SCHUFA ähnliche Institution, so war es nicht möglich, auf diese Weise die Bonität des Kunden zu ermitteln. Auch wenn sich die Zeiten inzwischen geändert  haben und auch in anderen Ländern Kredite ohne Bonitätsprüfung über eine Institution erhältlich sind, hat sich der Begriff “Schweizer Kredit” als Synonym für einen Kredit ohne SCHUFA Abfrage oder SCHUFA Eintrag gehalten.

Deutsche Kunden können diese Kredite entweder direkt bei den ausländischen Kreditinstituten in Anspruch nehmen, auf die Möglichkeiten des Online Banking zurückgreifen oder sich der Hilfe von Kreditvermittlern bedienen; letzteres ist die üblichste Methode. Diese Dienstleister vermitteln ein Darlehen nach dem Recht des Landes, in dem der Kreditgeber seinen Sitz hat, daher ist eine Abfrage bei der SCHUFA zur Bonitätsprüfung nicht vorgeschrieben. Zu diesen Ländern zählt beispielsweise immer noch die Schweiz, aber auch Liechtenstein, Luxemburg, Holland oder Polen sind sind nicht unübliche Standorte dieser der Geldhäuser, die Kredite ohne SCHUFA-Abfrage vergeben.

Bei der Auswahl des Anbieters für einen Schweizer Kredit ist jedoch verstärkt auf Seriosität zu achten. Fragwürdige Dienstleister sind in diesem Bereich keine Seltenheit, es lauern Gefahren in Form überhöhter Zinsen, undurchsichtiger zusätzlicher Kosten, Bearbeitungsgebühren, teurer Hotlines, gekoppelter Versicherungsverträge usw. Dennoch kann auch ein Kredit ohne Schufa seriös angeboten werden, es ist jedoch schwer, im undurchsichtigen Bereich diverser Finanzvermittler die Spreu vom Weizen zu trennen.

Ist der Kredit ohne SCHUFA teuer?

Aus Sicht der kreditgebenden Bank ist der Kredit ohne Schufa mit höheren Kosten verbunden: Zum einen ist der Aufwand zur Ermittlung der Bonität des Kunden höher, zum anderen ist trotz aller Bemühungen mit einer höheren Kreditausfallwahrscheinlichkeit zu rechnen.

Diese erhöhten Kosten kompensiert der Kreditgeber durch höhere Kreditzinsen. Sie liegen oft noch über den Zinsen eines Dispositionskredites (Dispo) beim Girokonto. Hier ist mit 2-stelligen Prozentsätzen beim Effektivzins zu rechnen.

Ist ein Kredit ohne Schufa seriös?

Pauschale Aussagen zur Frage, ob ein Kredit ohne Schufa als seriös einzustufen ist, sind kaum möglich. Entscheidend ist die Frage, welcher Anbieter für das Darlehen gewählt wird. In einem Bereich, der oftmals geprägt ist durch finanzielle Notsituationen auf Seiten der Kunden und der Möglichkeit, in einem undurchsichtigen Marktgefüge durch hohe Zinsen und versteckte Kosten große Gewinne zu realisieren, in einem solchen Markt werden sich auch schnell eher dubiose bis kriminelle Dienstleister verdingen.

Andererseits ist allein die Tatsache, dass ein Anbieter für den schufafreien Kredit höhere Zinsen berechnet als deutsche Banken mit Überprüfungsmöglichkeit durch die SCHUFA keineswegs ein Hinweis auf einen Mangel an Seriosität. Die schwierige Beurteilung der Bonität des Kunden und auch die statistische Tatsache, dass eher Kunden geringerer Bonität zu einem Kredit ohne Schufa neigen und so häufiger Kreditausfälle verursachen werden bedingen höhere Zinssätze auf seiten des Anbieters, damit dieser ein funktionierendes Geschäftsmodell dauerhaft betreiben kann.

Wie also kann beurteilt werden, wann ein Kredit ohne SCHUFA seriös ist? Hierzu gibt es einige Merkmale, die jeder für sich betrachtet noch ein eindeutiges Kriterium darstellen, die aber in ihrer Gesamtschau recht eindeutig zeigen werden, welche Kredite ohne Schufa seriös angeboten werden.

Beispielsweise wird ein seriöser Vermittler sich nie auf Versprechen hinsichtlich des Darlehens einlassen, die er später unmöglich wird einhalten können. Auch wird er niemals einen Vorschuss verlangen oder Gebühren, die zu zahlen sind unabhängig davon, ob der Kreditvertrag zustande kommt. Oft sprechen Anbieter verschämt von “Bearbeitungsgebühren”, “Risikozuschlägen” oder der “Erstattung von Auslagen”. Sollten diese Auslagen nicht eindeutig nachweisbar sein ist Vorsicht geboten.

Hinsichtlich der Zinshöhe sind sowohl völlig überzogene Zinsforderungen verdächtig als auch Zinsen in einer Höhe, wie sie beim klassischen Kredit üblich wären. In letzterem Fall wird der Kreditgeber seine Kosten möglicherweise durch verdeckte Vertragsklauseln zu decken suchen.

Unseriöse Kreditvermittler bieten gerne Hausbesuche an. Dies verhindert zum einen den Besuch im womöglich wenig Vertrauen erweckenden Büro des Vermittlers und bietet ihm zudem leichter die Möglichkeit, den Kunden in seinem Sinne in der vermeintlichen Sicherheit des eigenen Heimes zu überreden. Hinzu kommen oft teure Fahrtkosten, die dem Antragsteller auch bei nicht erfolgter Kreditvermittlung aufgebürdet werden.

Verdächtig sind auch Angebote, bei denen die Kreditzusage vorab quasi fest zugesagt wird, ohne dass der Anbieter die persönliche Situation des Kunden kennen oder beurteilen konnte. Sogenannte Finanzierungsangebote statt eines Kreditangebotes sollten ebenso stutzig machen wie Gehaltsabtretungen, Blankounterschriften oder weitere Verträge, die mit dem Darlehensvertrag zwingend verbunden sind oder sehr offensiv angeboten werden. Mitunter versuchen windige Finanzdienstleister dem Kunden in seiner verzweifelten Situation auch dubiose Kundenkarten, Beratungsverträge oder sogar Unternehmensbeteiligungen zu verkaufen.

Letztendlich sollte der gesunde Menschenverstand eingeschaltet werden: Wenn ein Angebot zu gut erscheint um wahr zu sein, wenn der Anbieter eher wie eine Privatperson wirkt, schwer zu erreichen ist, kaum Kontaktdaten auf der Homepage zu finden sind, Beurteilungen und Erfahrungswerte anderer Kunden negativ ausfallen oder nicht vorhanden sind oder der Anbieter erst seit kurzer Zeit am Markt ist, in all diesen Fällen ist zumindest Vorsicht geboten.

Hier gilt: Besser vom Angebot Abstand nehmen, einen anderen Kreditvermittler aufsuchen oder sogar ganz auf den Kredit verzichten, da ein betrügerisch angelegter Vertrag schnell zu enormen finanziellen Belastung bis hin zur Privatinsolvenz führen kann.

Umgekehrt ist ein Kredit ohne SCHUFA seriös möglich, wenn man sich an den richtigen Anbieter wendet. Grundsätzlich ist hier zu bekannteren und länger existierenden Bankhäusern aus der Schweiz oder Liechtenstein  zu raten. Im Gegensatz zu deutschen Bankhäusern besteht bei diesen nicht die gesetzliche Verpflichtung, die Bonität des Antragstellers durch die SCHUFA oder eine andere Auskunftei zu überprüfen. Sie nutzen andere Methoden die Kreditwürdigkeit des Kunden zu überprüfen, geben entsprechende Kredite nur bis zu einer gewissen Höhe, um ihr Risiko zu minimieren und berechnen höhere Zinsen als bei klassischen Krediten.

Wer erhält einen Kredit ohne SCHUFA

Zunächst muss der Antragsteller einige konkrete Voraussetzungen erfüllen:

  • Er muss über einen (ersten) Wohnsitz in der Bundesrepublik Deutschland verfügen
  • Er muss volljährig sein
  • Er muss ein (oft recht hohes) Gehalt beziehen und nachweisen können, entweder aus angestellter oder selbständiger Tätigkeit. In letzterem Fall sind aber fast immer zusätzliche Sicherheiten, Bürgen oder Mitantragsteller erforderlich.
  • Er muss über ein Girokonto verfügen, da die Kreditsumme in aller Regel nur per Überweisung ausgezahlt wird.
  • Teilweise muss auch nachgewiesen werden, nicht an einer schwerwiegenden Erkrankung zu leiden.

 

Daraus ergibt sich auch, wer einen Kredit ohne Schufa meist nicht in Anspruch nehmen kann:

  • Schüler, Auszubildende, Studenten
  • Rentner
  • Hausfrauen
  • Arbeitslose
  • Bezieher von Hartz-IV-Leistungen
  • Personen mit Lohnpfändung oder bestehender Lohnabtretung
  • Personen mit Eintrag im öffentlichen Schuldnerverzeichnis

Welche Kreditsummen werden ohne SCHUFA-Anfrage vergeben?

Kredite ohne SCHUFA werden nur bis zu einer gewissen Höhe vergeben. Diese maximale Darlehenssumme ist von Anbieter zu Anbieter verschieden, liegt jedoch im allgemeinen bei 7.500 Euro. Oft ist auch die Staffelung der in Anspruch zu nehmenden Kreditsumme sowie die Ratenzahlung standardisiert: So sind Kreditsummen von 3.500, 5.000 und 7.500 Euro üblich, die Rückzahlung erfolgt meist in gleichen Raten über 40 Monate.

Einige Anbieter offerieren auch noch höhere Kreditsummen, jedoch meist auf Kosten noch höherer Zinsen und zusätzlicher Sicherheiten.

Über unseren Partner ist garantiert, dass bei einer Kreditsumme von bis zu 7.500 Euro keinerlei Schufaabfrage stattfindet!

Wann ist ein Kredit ohne SCHUFA sinnvoll?

Es gibt mehrere Bedingungen, unter denen es sinnvoll ist, sich nicht um ein klassisches Darlehen, sondern um einen Kredit ohne Schufa seriös zu bemühen. Ist für die Zukunft eine größere Anschaffung geplant, die durch einen Schufaeintrag über einen jetzt benötigten kleineren Kredit nicht gefährdet werden soll? Dann kann es sinnvoll sein, keinen Eintrag im Register der Schufa zum Antrag und Abruf des Kredits zu produzieren und so seine Bonität zu schonen. Auch wenn negative Einträge bei der SCHUFA einen klassischen Kredit verhindern, die aktuelle persönliche wirtschaftliche Lage hinsichtlich Arbeitsplatz, Einkommen etc. aber eine gute Bonität vermitteln, kann ein Schweizer Kredit eine sinnvolle Möglichkeit der Finanzierung darstellen. Auch Selbständige und Freiberufler haben häufig Schwierigkeiten trotz hervorragender Bonität ein Darlehen von der Hausbank zu erhalten, weil kein regelmäßiges Einkommen nachweisbar ist. Hier ist ebenfalls der Kredit sinnvoll, bei dem nicht nur auf den SCHUFA-Score, sondern auf weitere Faktoren der Bonität geachtet wird.

Andererseits kann die Verweigerung eines klassischen Kredits auch als Warnsignal verstanden werden. Die negative Beurteilung durch die SCHUFA erfolgt nicht grundlos, möglicherweise sollte angesichts der persönlichen Finanzlage tatsächlich so möglich auf eine Anschaffung und damit den Kredit verzichtet werden, um nicht in eine Schuldenspirale zu geraten. Es gibt diverse staatliche und gemeinnützige Stellen, die in einer solchen finanziellen Problemlage helfen und bei der Konsolidierung beratend unterstützen können

Auch Alternativen zum Kredit ohne Schufa sollten geprüft werden. Die Einsichtnahme in die SCHUFA-Akte kann helfen zu erkennen, was die Ursache für die negative Bewertung darstellt. In bestimmten Fällen ist eine Korrektur der Einträge bei der SCHUFA möglich. Auch kann ein Kredit trotz negativen SCHUFA-Eintrags gewährt werden, wenn sich Bürgen oder Mitantragsteller ausreichender Bonität finden. Weiterhin gibt es KfW-Darlehen für Studierende, Darlehen vom Jobcenter bei Arbeitslosigkeit oder die Möglichkeit eines Privatdarlehens über Freunde, Familie oder eine Online-Kreditplattform.

Vor- und Nachteile des Kredits ohne SCHUFA

Vorteile

  • Keine Datenabfrage und kein Eintrag bei der SCHUFA
  • Kredit trotz mäßiger oder schlechter Bonität
  • auch für Selbständige und Gewerbetreibende
  • Bewilligung unabhängig von Verwendungszweck
  • höheres Einkommen und Sicherheiten können den Kreditzins senken
  • bei Auszahlung kein Eintrag bei der SCHUFA, schont Bonität
  • Kreditaufnahme wird der Hausbank nicht bekannt

Nachteile

  • höhere Zinsen als bei klassischem Darlehen
  • Meist nur geringe Kreditsummen
  • Meist nur kurze Laufzeiten
  • große Zahl unseriöser Anbieter
  • ggf. versteckte Kosten
  • ggf. Vermittlerprovision ohne zustande gekommenen Vertrag
  • festes Einkommen gewisser Höhe nötig
  • nicht geeignet für bestimmte Personengruppen (Auszubildende, Studenten, Rentner, Hausfrauen, Arbeitslose, Hartz-IV-Empfänger), sowie bei Lohnpfändung, bei Eintrag in öffentliches Schuldnerverzeichnis

Die SCHUFA

Die SCHUFA (Schufa Holding AG, früher SCHUFA e. V., Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung) ist als Wirtschaftsauskunftei ein Privatunternehmen, das Daten über die Kreditwürdigkeit eines Großteils der Deutschen erhebt, speichert, verarbeitet und weitergibt.

Zu den Aktionären zählen Banken, Handelsunternehmen und andere Dienstleister, die ein Interesse daran haben, Informationen über die Bonität Ihrer Kunden zu erhalten.

Was ist der Schufa Score?

Die SCHUFA sammelt selbst über öffentlich Verzeichnisse sowie über ihre Vertragsunternehmen Informationen, die sie zu einer Aussage über die Bonität der einzelnen Bürger verdichtet. Hierzu überführt sie die Vielzahl an Einzeldaten in ein Punktesystem, genannt SCHUFA-Score. Jeder Person ist ein Score-Wert (1 bis 100) zugeordnet, der die statistische Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls angibt. Je niedriger der Score-Wert, desto höher die Wahrscheinlichkeit eines Kreditausfalls.

Was beeinflusst den Schufa Score?

Zum einen persönliche Daten, die von rund 9000 Vertragspartnern an die SCHUFA gemeldet werden. Hierzu zählen beispielsweise Angaben wie Name, Anschriften, Alter, bestehenden Bankkonten, Kreditkarten, Krediten, Zahlungsverhalten, usw. Dieser Weitergabe der Daten an die SCHUFA muss jeweils zugestimmt werden, ohne Zustimmung sind jedoch viele Leistungen von Banken, Händlern und anderen SCHUFA-Vertragspartnern gar nicht erst möglich.

Zum anderen bedient sich die SCHUFA öffentlicher Verzeichnisse wie dem Schuldnerverzeichnis und Amtlichen Bekanntmachungen zu Insolvenzverfahren etc.

Zusätzlich fließen Erfahrungen zum Zahlungsverhalten verschiedener Gruppen ein, denen die jeweilige Person zugehörig ist. So kann es sein, dass zwar das persönliche Verhalten einen hervorragenden Score-Wert ergeben würde, jedoch beispielsweise der Wohnort den SCHUFA-Score negativ beeinflusst.

Aus all diesen Daten errechnet die SCHUFA den Score-Wert mittels einer Formel, die als Teil des Geschäftsgeheimnisses nicht genau bekannt ist.

Was beeinflusst den SCHUFA-Score positiv und negativ?

Grundsätzlich führt seriöses Zahlungsverhalten zu einem positiveres Score-Wert. Der Dispo-Rahmen des Girokontos sollte nicht überzogen werden. Rechnungen von Versandhändlern, Versorgern und Telekommunikationsunternehmen sollten pünktlich bezahlt, Kredite pünktlich bedient werden.

Zusätzlich beeinflusst die Zahl der Girokonten und Kreditkarten den Score-Wert. Je weniger Bankverbindungen und je länger diese bestehen, umso besser für den Score. Daher kann es sinnvoll sein, nicht mehr benötigte Konten und Kreditkarten zu kündigen.

Die Höhe von Dispositionskrediten kann der Kunde oft im Rahmen seiner Möglichkeiten bei einer Bank wählen. Ein hoher Dispo führt zu einem besseren Score-Wert, daher sollte der Überziehungskreditrahmen möglichst hoch gewählt werden.

Bei Kreditkarten gibt es die Möglichkeit der Teilzahlung. Dies beeinflusst den Score negativ, sollte demnach vermieden werden.

Was ist der Unterschied zwischen Kreditanfrage und Konditionsanfrage?

Wichtig ist auch, den Unterschied zwischen einer Kreditanfrage und einer Konditionsanfrage zu kennen. bei jeder Kreditanfrage eines Kunden bei seiner Bank meldet diese die Anfrage an die SCHUFA, welche die Anfrage auch speichert. Für andere Banken ist diese Anfrage ein gewisse Zeit lang sichtbar und kann zu einer schlechteren Einschätzung der Bonität und somit zu schlechteren Kreditkonditionen führen. Da aber insbesondere durch die Möglichkeiten des Internets der Vergleich verschiedener Kredite üblich geworden und im Sinne der Markttransparenz auch gewollt ist, wurde das Merkmal “Anfrage Kreditkonditionen” eingeführt. Zwar wird auch eine solche Anfrage eine Zeit lang gespeichert, jedoch ergeben sich daraus keine negativen Auswirkungen auf den Score-Wert des Kunden.

Wie erhält man eine Schufa-Eigenauskunft?

Verbraucher haben das Recht auf eine kostenfreie SCHUFA-Eigenauskunft. Laut Bundesdatenschutzgesetz §34 Abs. 4 steht jedem Bürger das Recht zu, einmal im Jahr Auskunft zu erhalten über die in den letzten 12 Monaten an anfragende Unternehmen übermittelten Score-Werte. Außerdem werden Angaben zum Zustandekommen des persönlichen Score-Wertes gemacht. Diese Anfrage  hat keinen negativen Einfluss auf den Score-Wert.

Es gibt gute Gründe, diese Anfrage regelmäßig einmal im Jahr durchzuführen. Zum einen enthält die Auskunft nur Daten über die letzten 12 Monate, so dass ältere Anfragen sonst verloren gehen würden. Zum anderen kann so falschen bei der SCHUFA gespeicherten Angaben rechtzeitig entgegengewirkt werden. Falsche Eintragungen kommen häufig vor: Laut einer Studie der GP-Forschungsgruppe aus 2015 waren bei 25% der Verbraucher die bei der SCHUFA gespeicherten Angaben nicht korrekt. Durch regelmäßige Überprüfung der gespeicherten Daten kann daher schon frühzeitig negativen Auswirkungen eines zu niedrigen Score-Wertes entgegengewirkt werden.

Da seit dem Seit dem 25.5.2018 die Europäische-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) weitestgehend das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ersetzt hat besteht die Möglichkeit, dass die Einschränkung auf eine kostenlose Abfrage alle 12 Monate nicht mehr zulässig ist. Zumindest hat die Schufa diese Einschränkung zunächst aus seinen Bedingungen entfernt, so scheint es möglich, dass die nun Datenkopie (nach Art. 15 DS-GVO) genannte frühere Selbstauskunft auch in kürzeren Zeitabständen kostenlos möglich ist.

Anzufordern ist sie über dieses Formular: https://www.meineschufa.de/site-11_3_1

Wie kann man die Schufa-Auskunft korrigieren lassen?

Die Einträge bei der SCHUFA ändern sich ohnehin ständig und somit der Score-Wert. Nach jeder Änderung der Daten wird auch der Score-Wert neu berechnet. Für die automatische Löschung alter Angaben hat der Gesetzgeber feste Zeiten vorgegeben. So werden Kreditanfragen nach einem Jahr gelöscht. Daten aus Schuldnerverzeichnissen, aus Kundenkonten bei Versandhändlern, über zurückgezahlte Kredite werden nach 3 Jahren gelöscht. Sogar ohne weiteren Verzug werden Daten über gelöschte Girokonten oder zurückgegebene Kreditkarten gelöscht.

Leider kommt es bei dieser automatischen Korrektur und Löschung von Einträgen häufig zu Fehlern, die sich zu Ungunsten des Bürgers auswirken können. Daher sollte man seine Einträge bei der Schufa stets im Blick haben und falsche Daten korrigieren bzw. löschen lassen. Kontaktinformationen zu Korrekturanfragen bei der SCHUFA finden sich hier: https://www.schufa.de/de/ueber-uns/unternehmen/schufa-privatkunden/privatkunden-servicecenter/

Zusätzlich sollte ggf. auch Kontakt zu der Stelle aufgenommen werden, die die falschen Daten an die Schufa weitergeleitet hat.

TIPP: Die Selbstauskunft (Datenkopie) bei der SCHUFA ist kostenlos. Fallen Sie nicht herein auf eins der vielfältigen kostenpflichtigen Angebote, die die SCHUFA ebenfalls bereit hält.

Welche der Schufa ähnlichen Anbieter gibt es?

Neben der SCHUFA, die in Deutschland die mit Abstand größte Wirtschaftsauskunftei darstellt (680 Millionen Informationen über 66 Millionen Verbraucher), gibt es weitere Unternehmen mit ähnlicher geschäftlicher Ausrichtung. So etwa die Arvato Infoscore aus Baden-Baden, die sich auf Mobilfunkanbieter spezialisiert hat und immerhin 40 Millionen Informationen über 7,8 Millionen Deutsche (Stand 2015) vorhält. Boniversum, eine Tochter der Creditreform mit Sitz in Neuss, speichert 108 Millionen Daten. Desweiteren sind noch die Wirtschaftsauskunftei Bürgel sowie Delta Vista erwähnenswert.

Bei Anfragen zur Selbstauskunft sollte daher nicht nur die bekannte SCHUFA, sondern auch auch weitere Auskunfteien wie die genannten Berücksichtigung finden.

 

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